Elementarmelder warnen Sie vor Feuer, Rauch, Gas, Wasser rechtzeitig, damit Sie die Zeit haben, sich in Sicherheit zu bringen oder Gefahren abzuwehren.
Rauchmelder sollten batteriebetrieben sein, um auch bei Stromausfall zu funktionieren. Sie haben eine Batterie-Spannungsüberwachung, die einen notwendigen Batteriewechsel 30 Tage im Voraus anzeigt.
Die Alarmierung erfolgt akustisch. Weiterhin ist eine Testeinrichtung vorhanden.
Mittels Einsatz eines Funk-Sendemoduls, können Alarm- und Statusmeldungen an Funk-Alarmeinheiten oder Funk-Kontrollzentrale, weitergeleitet werden.
Die Zentralen prüfen bei allen angeschlossenen Elementarmeldern/Wächter täglich mehrmals die Betriebssicherheit.
Der Rauchwächter wird zur Erkennung von Rauch eingesetzt. Die Raucherkennung erfolgt durch optisches Streulichtmessverfahren: Zur Vermeidung von Täuschungsalarmen besitzt der Rauchwächter einen Alarmzwischenspeicher der nur dann Alarm auslöst, wenn Rauch sicher erkannt ist.
Der Einsatz eines Funk- Sendemoduls (Zubehör) ermöglicht jederzeit die Eingliederung des Rauchwächters in ein Funksystem.
Die nachstehenden Bilder zeigen das Funktionsschema von Rauchmeldern auf:
Die Sensoren eines Rauchmelders arbeiten nach einem optischen Prinzip.
Dazu werden im Rauchmelder regelmäßig Lichtstrahlen ausgesendet, die im Normalzustand nicht auf die Fotolinse treffen.
Tritt jedoch Rauch in den Rauchmelder ein, so werden die Lichtstrahlen abgelenkt und der Alarmkreis wird geschlossen (Bild rechts).
Dieses einfache, aber wirkungsvolle Prinzip ermöglicht es, dass ein optischer Rauchmelder zuverlässig im Brandfall warnen kann, ohne bei leichtem Rauch (zum Beispiel von Zigaretten) Fehlalarm zu schlagen.
Da der Rauch nach oben steigt müssen die Rauchmelder immer an der Zimmerdecke befestigt werden. Der geeignete Platz ist in der Raummitte, mindestens jedoch 50 cm von Wänden entfernt. Der Rauchmelder ist einfach mit einer Schraube an der Decke anzubringen. Danach bietet er sofortigen Schutz vor Ort.
Rauchmelder sollen nicht in der Nähe von Luftschächten, in starker Zugluft und nicht in der Dachspitze befestigt werden.
Für Räume, in denen normalerweise starker Dampf, Staub oder Rauch entsteht (Bad, Küche usw.), sind Rauchmelder oder Rauchwächter nicht geeignet. Hier sind Wärmemelder oder Temparaturwächter einzusetzen.
Rauchmelder gibt es schon ab wenigen Euro bis zu Beträgen von weit über hundert Euro.
Die Preisunterschiede bei Rauchmeldern ergeben sich im Wesentlichen durch die enthaltene Informationstechnik.
Während die einfachen Rauchmelder lediglich einen Alarmton abgeben, sind bei komplexeren Rauchmeldern bereits Schnittstellen für zusätzliche Einrichtungen um Alarmweiterleitungen, eingebaut mit denen z.B. Eltern über Rauch im Kinderzimmer informiert werden können.
Zusätzlich können je nach Art der Alarmeinrichtung die unterschiedlichsten Alarmierungsgeräte vom Rauch-, Gas-, Wasser oder Einbruchmelder, sowie diverse Notfalltaster gekoppelt werden.
Viele Fabrikate sind auch im Baukastenprinzip aufgebaut. Hierdurch ist eine Vernetzung der Elementarwächter, eine Integration in eine Rauchmeldeanlage, oder gar die Koppelung mit einer kompletten Alarmanlage möglich.
Übersicht Drahtkoppelung von Rauchwächtern und Rauchmeldern
Um einen umfassenden Schutz einer Wohnung zu gewährleisten, können mehrere Rauchmelder, auch über einzelne Stockwerke hinweg verbunden werden.
Die Verbindung über ein Relaismodul (siehe Bild links) und einer Verdrahtung ist hierbei die preisgünstigste Lösung.
In Funktionsgebäuden, oder über längere Meldestrecken, ist dies auch sehr zweckmäßig.
In Wohnungen kommt diese Lösung weniger vor, da der Draht aufgrund der Optik nicht offen verlegt werden kann. Eine verdeckte Montage führt dann wiederum zu höheren Kosten.

Innerhalb des Hauses sind derzeit Funkanlagen sinnvoll.
Hier werden die Rauchmelder mit einem Funksendemodul (links) nachgerüstet. Das Funksendemodul entspricht im Aussehen dem Relaismodul. Allerdings enthalten diese Geräte unterschiedliche Elektronikbausteine.
Die Informationen dieses Moduls müssen über eine Funk - Kontrollzentrale oder eine Funkalarmeinheit gebündelt werden.

Die Funk-Alarmeinheit ist der kleine Bruder der nachfolgend beschriebenen Funk-Kontrollzentrale. Sie meldet eingehende Alarme von Rauch-, Temperatur-, Gas- und Wasserwächter die weiter entfernt sein können, nimmt die optisch-akustische Alarmierung vor und überwacht die Einzelanlagen auf Funktionsfähigkeit.
Die Funk-Alarmeinheit kann keine technischen Alarme oder Einbrüche melden. Weiterhin zeigt diese Funkalarmeinheit die Art des Alarms an. Sie kann jedoch nicht anzeigen in welchem Raum ein Ereignis aufgetreten ist.
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