Universalfunkfernsteuerungen werden beim Umbauen und Renovieren für die unterschiedlichsten Aufgaben eingesetzt. Im Garten, im Haus, in der Garage usw. gibt es viele Einsatzgebiete für Universalfunkfernsteuerungen. Auch lassen sich unter Umständen Verbraucher in entfernten Gebäuden steuern.
Anwesenheitssimulation mit Funkfernsteuerungen in der Urlaubszeit

Universalfunkfernsteuerung für Garagentore, Licht, Springbrunnen und weiteres verwendbar.
Eine schöne Anwendung ist auch vom Nachbarn per Funkfernsteuerung den Rasensprenger ein- und ausschalten zu lassen. Eine wunderschöne Sache um im Urlaub Anwesenheit vortäuschen zu lassen. und zudem den guten Zustand im Garten zu erhalten – mit wenig Aufwand.
Das gleiche Prinzip mit der Anwesenheitssimulation funktioniert auch mit elektrischen Rollläden oder mit der Markise. Einfach dem Nachbar die Funkfernsteuerung geben.
Wer elektrische Verbraucher steuern will muss wissen mit welcher Art der Steuerung diese Verbraucher zu schalten sind.
Schalten und Steuern Schaltzustände bei verschiedenen Anwendungen
Lichtschaltung oder Lichtsteuerung, Steuerungen für elektrische Rollladen,Torantriebe, Garagentoröffner oder Schaltungen für Springbrunnen oder Rasensprenger im Garten benötigen alle unterschiedliche Schaltungen oder Steuerungen.
Diese Steuerungen kann man in zwei oder drei verschieden Steuerungs-/Schaltarten unterteilen, aus denen sich sehr viele Steuerungsmöglichkeiten ableiten lassen. Für diese unterschiedlichen Steuerungsarten kann man sehr oft programmierbare Universalfunkfernsteuerungen einsetzen. Diese Universalfunkfernsteuerungen haben auch den Vorteil: Geht der Verbraucher kaputt, kann die Steuerung für andere Aufgaben eingesetzt werden.
Zweikanal- Universal – Funkfernsteuerung mit verschieden Betriebsarten
Die Zweikanal – Universal – Funkfernsteuerung kennt drei verschieden Betriebsarten:
- Monostabil
- Bistabil
- Kurzzeit
Die erste Steuerungsart ist die bistabile Steuerung.
Bistabile Funkfernsteuerung
Nach Betätigung der Handsendertaste wird der Kanal Eingeschaltet. Beim nächsten drücken wird der Kanal wieder ausgeschaltet. Man denke an den einfachen Lichtschalter. Licht an oder Licht aus.
Damit wird während der Einschaltzeit ein Dauerstrom geliefert.
Diese Art der Steuerung benötigen Gartenpumpen, Springbrunnen und in viele Fällen auch Licht.
Monostabile Funksteuerung
Nach Betätigung der Handsendertaste wird der Kanal auf Dauer der vorprogrammierten Zeit zugeschaltet (dh. nach dieser Zeit geht der Empfänger in seinen stabilen Zustand zurück, z.B. nach der eingestellten Zeit geht das Licht aus, oder die Bewässerungsanlage stellt den Betrieb ein)
Monostabile bedeutet bei dieser Steuerung, eine Timerfunktion wird aktiviert. Beispiel: Das bekannte Treppenlicht, das man einschaltet, bevor man eine Treppe hochsteigt und das dann nach einer Zeit automatisch wieder ausgeht, meist bevor man die letzte Treppe erreicht hat.
Kurzzeit Funksteuerung
die sog. Totmannsteuerung: der Kanal wird entsprechend der Betätigungsdauer der Handsendertaste zugeschaltet (dh. so lange die Handsendertaste/Schlüsseltaster gedrückt wird, so lange klingelt es/öffnet sich das Tor/fährt der Treppenlift usw.).
Ein gutes Beispiel für eine monostabile Steuerung ist der bekannte Klingelknopf. Üblicherweise wird nur so lange Strom übertragen wie jemanden auf den Knopf drückt. Lässt die Kraft auf den Klingelknopf nach, wird der Kontakt gelöst, es fließt kein Strom mehr und es klingelt in aller Regel auch nicht mehr.
Diese Steuerung wird auch oft bei Handtasterschaltungen für die Toröffnung benutzt.
Unterschied zwischen monostabilen und „kurz Zeit“ Betrieb
Der Unterschied zwischen den monostabilen und „kurz Zeit“ Betrieb ist der, dass beim monostabilen Betrieb, der gewollte Vorgang wie z.B. Toröffnen, Rollladen schließen, durch die eingestellte Zeit automatisch beendet wird.
Im „kurz Zeit“ Betrieb ist dagegen die Handsendertaste gedrückt zu halten bis der Vorgang beendet ist.
Der „kurz Zeit“ Betrieb ist dort ein „Muss“ wo aus Sicherheitsgründen die Beobachtung erforderlich ist.